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Mis en concert in de Santa Maria dell'Anima

Overweging Preek - gepubliceerd: zaterdag, 2 mei 2015 - 874 woorden
Santa Maria dell'Anima
Santa Maria dell'Anima

Zater­dag­avond 2 mei heb ik de heilige Mis gevierd in de kerk Santa Maria dell'Anima, met be­ge­lei­ding van ons ka­the­drale koor met een muzikaal toeft dat dit koor in deze mooie kerk in het centrum van Rome heeft gegeven.

Met de Santa Maria dell' Anima hebben wij als Neder­landers nauwe ban­den: het ernaast gelegen en ermee verbon­den college werd door een echtpaar uit Dordrecht gesticht en in de kerk liggen de eerste Neder­landse kar­di­naal, Willem van Enckevoirt, en de enige Neder­landse paus, Adrianus VI (Adriaen Florisz. Boeijens) begraven. In het college wonen bovendien ver­schil­lende Neder­landse pries­ters die in Rome stu­de­ren, evenals de bekende TV-pries­ter prof. dr. Antoine Bodar, die allen con­ce­le­breer­den.

het was een mooi besluit van de laatste reis­dag die ons van Bologna naar Rome bracht.

Tijdens de Eucha­ris­tie­vie­ring heb ik de volgende homilie gehou­den.

Predigt

Liebe Brüder und Schwester,

Es ist eine Freude für mich hier zu sein und mit euch die heilige Eucha­ris­tie feiern zu können in der Freude der Osterzeit.

Osterfreude

Diese Freude hat wenig zu tun mit unsere Leistungen, mit Eigentumsbildung, mit Wolhstand oder Erfolg. Die Auferstehung unseres Herrn ist Grund und Ursache unserer Osterfreude und die ist ein­zig und allein dem Handeln Gottes zu verdanken. Der Grund unserer Osterfreude ist also ein Geschenk Gottes, das wir nur mit offenen Hände und ein offenes Herz empfangen können.

Alles ist Gabe!

Das war schon rich­tig schwierig. Die Jünger haben darum ringen müssen. Die Erscheinungs­be­richte sind darüber ganz klar: Zweifel, Unglaube, Angst, Schrecken und Entmütigung sind die primäre Emo­tio­nen der Jünger. Dank dem Auferstan­den Herr und der Kraft des heilige Geistes haben die Jünger dieses menschliche Gefühl überwin­den und sich ihre hohen Aufgaben widmen können. Es war ganz deutlich: alles ist Gabe! Diese Erfahrung war eine ganz wich­tige Voraussetzung für den Dienst des Herrn. Unsere Leistungen sind nicht nur und sogar nicht an erster Stelle unsere Leistungen, sie sind an erster Stelle Geschenk! Wir können nicht geben ohne zu empfangen. Die beste Ausbildung und die größte Erfahrung sind nie rein menschliche Kompetenzen und sie wer­den erst fruchtbar wenn wir die als Geschenk erleben und unsere beste Eigenschafte und Fähigkeite einsetzen aus eine leben­dige Verbindung mit Gott heraus.

Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann,
sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt,
so könnt auch ihr keine Frucht bringen,
wenn ihr nicht in mir bleibt.

Nur im Konzert...

Das trift aber nicht nur zu wo es um unsere Gottesbeziehung handelt, es stimmt auch für unsere menschliche Verhältnisse. Wir sehen es heute ganz klar im schönen Chorgesang. Ich bin ganz froh diese heilige Messe feiern zu können mit dem Beitrag unseres Haar­lemer Ka­the­dralchores. Wir sind froh und dankbar daß so viele junge Leute die heilige Liturgie hier, zuhause in der Ka­the­drale und am andere Orte, ein würdiges Merkmal mitverleihen! Jedes Mitg­lied des Chores hat seinen Beitrag zu leisten, aber - obwohl ein Solist vielleicht mal eine Solopartie singt - nur im Konzert der zusammengehören­den Menschen entstehen die Schönheit und die Musikalität die etwas himmlisches vermit­teln. Ein ein­ziges Mitg­lied kann die Bezauberung der Schönheit und der Harmonie brechen, aber Niemand wird imstande sein selber diesen Chorsang allein zustande zu bringen, mag er noch so hervorragend singen können. Wir können es nicht allein.

Hadrian VI

Das zeigt in dieser Kirche wohl die Grab­schrift am Grabmal unseres Papstes Hadrian der VI: Proh dolor, quantum refert in quae tempora vel optimi cuiusque virtus incidat (Oh Schmerz! Wie viel hängt davon ab, in welche Zeiten auch des besten Mannes Tugend fällt). Was wir bewirken, hängt nicht nur von unserem in­di­vi­duellen Können und Fleiß ab. Ein gutes Zusam­menspiel der Kräfte und Kompetenzen ist notwen­dig. Wir sind zur Gemeinschaft gerufen und so hat Gott uns auch in die Gemeinschaft der Kirche berufen um uns in und durch diese Gemeinschaft zu heiligen und zu erlösen. Unser Glauben ist wesentlich nicht nur persönliche, in­di­vi­duelle Beziehung zu Gott, sondern auch Einbettung in der Gemeinschaft, die eine Heilsgemeinschaft ist, die uns die Gnade Gottes weiterschenkt.

Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe,
der bringt reiche Frucht

in der Gemeinschaft...

Das heisst also nicht nur das wir eingela­den sind zu eine herzliche Verbindung mit Gott um von Ihm alle guten Gaben zu empfangen, aber auch daß wir in der leib Christi, in der Gemeinschaft mit anderen Glauben­den verbun­den bleiben und daß wir uns realisieren daß letztendlich alles Gnade, alles Gabe, unverschuldete Gabe ist. Gerade daß wird reiche Früchte bringen was wir wirken, lebend aus diesen Gaben heraus.

Wenn unsere Arbeit und unsere Leistungen auf diese Weise irgendwie als Gabe empfangen sind, sind eigentlich immer auch die Dankbarkeit und die Liebe dabei.

Dann wer­den die Früchte wirkleich reich und üppig sein und wer­den wir den Vater unseres Herrn Jesus Christus, den Schenker alles Gutes, verherrlichen!

Amen


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